Wir waren zusammen.
Wir sprachen darüber, warum nachts der Tau fällt
und am Morgen die Nebel aufsteigen.
Über die Viertel des Mondes
und über die wechselnde Kraft der Sonne in allen Jahreszeiten.
Wir erschraken einmal über eine Schlange zusammen,
und gingen zusammen zurück, um sie nochmals zu sehen.
Wir zeigten einander die kleinen Frösche -
eine Wiese war voll von ihnen.
Erdfarbene waren da und grasfarbene
und junge Molche auch, so dünn wie Ästchen.
Und wir ließen auch Wespen auf unseren Händen kriechen
und sie stachen uns nicht.
Wir lächelten uns zu beim Erwachen
und liebten uns am Tage.
Wir waren stark wie nie, wir liefen und schwammen
und schliefen abends gesättigt von Essen und Wein und unserem Tag.
Manchmal hatten wir Sehnsucht nach mehr, nach Weite und Ferne,
und manchmal Angst
vor dem Herbst, der schon nahte.
Und manchmal Mückenstiche und Magenschmerzen.
Doch fast nie sagten wir uns ein ungeduldiges Wort
oder blickten gekränkt nach verschiedenen Seiten.
Es war ein guter Sommer
und mehr ist darüber
nicht zu sagen.