Ich habe sie so geliebt.
Ich wollte sie ganz für mich.
Sie war Wachs in meinen Händen.
Ich formte sie zur perfekten
Geliebten.
Sie war mein Geschöpf.
Wir waren so glücklich.
Plözlich merkte ich,
daß ich sie nicht mehr sehen konnte.
Sie war noch da, doch ich höre
nich mehr, was sie sagte
in der witzigen Art, die ich sie gelehrt hatte;
roch nich mehr ihr Parfüm,
daß ich für sie ausgesucht hatte;
sah nicht mehr ihren Gang,
den ich ihr antrainiert hatte;
spürte nicht mehr ihre Hände auf meinem Körper
in dem Rhyhmus, den ich sie gelehrt hatte.
Eines Tages brachte ich eine Neue
mit in mein Haus.
Ich hatte ganz vergessen, daß sie
ja noch da war,
irgendwo
zwischen den Kissen und Tüchern.